Wie viel Schlaf ein Kind benötigt, ist sehr unterschiedlich-und das schon ab der Geburt. Aus Sicht der Schlafforschung schläft ein Kind dann durch, wenn es zwischen 24 Uhr und 5 Uhr morgens Ruhe findet. Der Schlaf des Babys ist deshalb so leicht geknüpft, um das Trinken an d. Brust zu ermöglichen. Der Schlaf einer stillenden Mutter, die ihr Kind im Nahbereich versorgt, ist trotz des häufigen Aufwachens ähnlich erholsam wie der einer allein schlafenden Mutter. Aus evolutionsbiologischer Sicht ist nächtliches Aufwachen also eine normale Reaktion kleiner Kinder.

Quelle: Renz-Polster, H. (2010). Schlafprobleme im Säuglingsalter aus evolutionsbiologischer Sicht. In Die Hebamme. (S.74-75). Stuttgart:Hippokrates.